Zulassungsdauer für Drittstaaten-Saisoniers

Saisoniers dürfen maximal 9 Monate innerhalb der letzten 12 Monate in Österreich beschäftigt werden.

Bei der Berechnung des Beobachtungszeitraumes wird das Datum des beabsichtigten Endes der gestellten Kontingentbewilligung herangezogen und 12 Monate in die Vergangenheit geblickt. Für die Berechnung der 9 Monate wird das im Bescheid angeführte Beschäftigungsbeginndatum herangezogen, unabhängig davon, ob die beantragte Person tatsächlich an diesem Tag die Arbeit aufgenommen hat oder erst innerhalb von 6 Wochen ab dem im Bescheid genannten Datum.


Hinweis: Wir empfehlen daher, im Antrag immer das tatsächlich beabsichtigte Beginndatum der Beschäftigung anzugeben und nicht „ab Erteilung“. Beim Beschäftigungsende kann das tatsächliche Ende der Beschäftigung herangezogen werden.


Wichtig: Seit 1. Juli 2011 sind Arbeitgeber/innen einer ausländischen Arbeitskraft verpflichtet, den Beginn und das Ende des Beschäftigungsverhältnisses innerhalb von 3 Tagen der zuständigen regionalen Geschäftsstelle des AMS zu melden (§ 26 Abs. 5 des Ausländerbeschäftigungsgesetzes). Bitte beachten Sie, dass ein Verstoß gegen die Meldepflicht bis zu € 2.000,– kosten kann. Die Beschäftigung muss innerhalb von sechs Wochen ab Erteilung der Beschäftigungsbewilligung aufgenommen werden, sonst verliert die Beschäftigungsbewilligung ihre Gültigkeit. Wird ein Dienstverhältnis vorzeitig beendet, verliert die Beschäftigungsbewilligung mit Beendigung des Dienstverhältnisses ihre Gültigkeit.