Achtung bei Fotos von Kunstwerken auf der eigenen Website.

Fotos von urheberrechtlich geschützten Gegenständen können zu Klagen führen.

In vielen Gastgewerbebetrieben werden die Räume mit Kunstgegenständen (z.B. Gemälde) dekoriert. Wenn auf der eigenen Website Fotos von den Räumlichkeiten und folglich auch den Kunstgegenständen hochgeladen werden, sollte einiges beachtet werden. Werke der angewandten Kunst, darunter fallen auch Gemälde und besondere Möbelstücke, sind durch das Urheberrecht geschützt. Dieses Recht verfällt erst, wenn der Urheber seit mindestens 70 Jahren verstorben ist.

    

Werden nun Fotos von den Kunstwerken oder sogar von Nachahmungen erstellt und auf der Website des Betriebes veröffentlicht, so handelt es sich dabei um eine Vervielfältigung, die nur mit der Zustimmung des Urhebers oder dessen Erben erlaubt ist. Weiters muss der Name des Urhebers angeführt werden, da ansonsten eine Klage drohen kann.

   

Anders verhält es sich, wenn auf dem Foto das Kunstwerk nur ein „unwesentliches Beiwerk“ darstellt; wenn z.B. auf dem Foto das Schlafzimmer zu erkennen ist und der Kunstgegenstand nur sehr schwer erkennbar am Rand auftaucht.

   

Es ist also ratsam, die Fotos für die eigene Website sorgsam auszuwählen und darauf zu achten, dass möglichst keine urheberrechtlich geschützten Kunstwerke abgebildet werden.